Wie gestalte ich Zirkus im Kindergarten ?

Wie gestalte ich Zirkus im Kindergarten ?

Zirkus im Kindergarten kann man auch mit kleinen Mitteln umsetzten. Es braucht dazu nur etwas Fantasie und Willen zur Gestaltung. Die meisten Materialien, die hierzu benötigt werden, sind in der Regel im Kindergarten zu finden. Bei einer Aufführung sollte eine Mitarbeiterin den Zirkusdirektor spielen, um die Kindern während der Vorstellung zu unterstützen.

Die Altersbegrenzung würde ich auf mindestens 3 Jahren beschränken. Im Nachfolgendem findest du 4 Umsetzungstipps zur Gestaltung einer Zirkuswoche.

1. Tiere im Zirkus

Generell bin ich kein Freund von Tieren im Zirkus. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass es Kinder lieben, Tiger, Löwen und andere Vierbeiner zu imitieren. Damit kann ein_e Betreuer_in der Dompteur sein, während die Kinder die Tiere spielen. Es empfiehlt sich, vorher die Plätze der Kinder klar zu markieren (z. B.: durch Ringe). Darüber hinaus können in der Vorbereitung auch Tiermasken gebastelt werden. Vorlagen findest du im Internet zur Genüge. Die möglichen Kunststücke, die die Kinder darbieten können sind:

a. Männchen machen (auf den Knien sitzend den Oberkörper aufrichten und die Arme am Körper anwinkeln)

b. Im Kreis laufen (in verschiedenen Formationen, hintereinander, nur zwei oder drei Kinder usw.)

c. Die Tiere springen durch Reifen (Hula-Hoop-Ring)

d. Springen von Platz zu Platz. Dabei können die Plätze auch durch Ringe oder Ähnlichem markiert werden.

2. Ball-Jongleure

Jonglieren ist die Kunst einen Gegenstand durch die Luft zu werfen und ihn wieder zu fangen. Nach dieser Überlegung reicht es also, wenn die Kinder einen Ball hochwerfen und ihn wieder fangen. Oft sind sie aber von der Motorik noch nicht so weit. Ein kleiner Trick kann hier helfen. Die Kinder können mit ihren Händen eine Schale formen, sodass entweder ein_e Betreuer_in, oder ein Kind einen kleinen Ball, bzw. Säckchen in diese Schale fallen lassen kann. Es wird hier also zu zweit jongliert. Dieses zuwerfen wird dann „Passen“ genannt.

3. Poi-Spielen

Eine weitere Möglichkeit ist das Spielen mit Pois. Ein Poi ist ein Ball, der an einer Schnur befestigt ist und einen Schweif hinter sich hat. Es gibt einige Kindergärten, die so etwas im Sortiment haben. An der Schnur kann das Material dann geschwungen werden. Hierbei können die Kinder bestimmte Formationen ablaufen, wie zum Beispiel:

a. im Kreis laufen

b. im Kreis stehen und den Kreis größer und kleiner machen

c. alle stehen in einer Linie und jeder darf mal nach vorne kommen und das Poi schwingen, während Kunststücke gezeigt werden (auf der Stelle springen, sich um die eigene Achse drehen, sich in die Hocke setzen, auf einem Bein stehen, das Poi über den Kopf oder auf eine andere Art und Weise schwingen usw.

d.) Die Kinder können das Poi auf verschiedene Arten schwingen: Schaukeln, vor dem Körper, neben dem Körper, über ihren Kopf. Auch während sie im Kreis laufen, dabei können alle das gleiche machen.

4. Ring-Jonglage

Das Nächste sind Jonglierringe, die auch wie die Bälle geworfen werden können. Der Vorteil hier ist, dass sie sich oft leichter fangen lassen. Darüber hinaus sollte darauf geachtet werden, dass es Gummiringe und keine Plastikringe sind, da bei letzterem die Verletzungsgefahr höher ist.

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